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Nicht nur eine Frauensicht

by SEABRAND

11 04, 2018 | Posted in Uncategorized | 0 comments

Eigentlich verkehrt angefangen, dachte ich mir nach der letzten Kolumne. Zu wissen „wie“ man arbeitet, ist ja schön und gut, aber ist nicht das „warum“ oder „wofür“ die wirklich wichtige Frage? Dies gleich auf zwei Ebenen, der ganz persönlichen sowie der unternehmerisch-strategischen. Persönlich ist es wichtig, mit der Arbeit zu einem grösseren Ganzen beizutragen, welches jedoch für jeden selbst definiert wird. Als Unternehmerin ist ein Job mehr als nur ein Job und auch als Angestellte ist diese Eigenverantwortung wichtig. Um dieses persönliche „warum“ nicht aus den Augen zu verlieren, hilft z.B. ein Vision Board, oder die eigene Lebensvision schriftlich zu entwerfen. Auf der strategischen Ebene ist das „wofür“ oder „warum“ ebenfalls ein guter Wegweiser, es hilft, die wichtigen von den dringenden Aufgaben zu unterscheiden. Allseits bekannt ist die Eisenhower-Matrix, welche die Aufgaben von wichtig und dringend bis unwichtig und nicht dringend– also unnütz und nie zu erledigen – aufteilt. Oft jedoch wird bei deren Anwendung unsystematisch vorgegangen, so sollte idealerweise auch nach Art der Aufgabe strukturiert werden:
  • Wie lange? Dauert eine Aufgabe nur zwei Minuten? Dann am besten gleich erledigen! Dieselbe Aufgabe nochmals in die Hand zu nehmen, kostet meist mehr Zeit.
  • Wieviel Produktivität? Kann ich die Aufgabe auch dann erledigen, wenn ich gerade nicht so leistungsfähig oder müde bin? Hier ist es einerseits wichtig, den eigenen Energie-Rhythmus zu kennen, aber auch den durchschnittlichen Tagesablauf.
  • Wieviel Hirnleistung? Handelt es sich klar um eine wichtige Aufgabe, bei der ich auch fit sein sollte, empfiehlt es sich, die Zeit klar in der Agenda zu blockieren und dann beispielsweise nach der Pomodoro-Technik zu arbeiten. Hierbei wird jeweils für 25 Minuten ununterbrochen gearbeitet, kurz pausiert und erneut 25 Minuten gearbeitet.
  Was hilft Ihnen? Ich freue mich über Feedback, Anregungen und Kritik! Dieser Artikel erschien in der Oktoberausgabe des Magazins die Wirtschaftsfrau  

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Es gibt nichts Gutes ausser Frau tut es

by SEABRAND

09 04, 2018 | Posted in Uncategorized | 0 comments

Checklisten, To do-Listen, Apps, Working out Loud… Die Liste an Hilfsmitteln, Werkzeugen und Methoden, uns selbst besser und effizienter zu managen, scheint heutzutage endlos. Und doch ertappen wir uns regelmässig dabei, nach einem langen Arbeitstag das Gefühl zu haben, „nichts“ geschafft zu haben. Wie kann das sein? Während die Arbeitstechnik oder Wahl des Tools das man je nach Tätigkeit beizieht, Projekt- oder Arbeitstyp variiert, gibt es doch einige Gemeinsamkeiten: 1. Es kommt immer anders als frau denkt. Beherzigen Sie Steven Coveys Ansatz, nur einen Teil des Tages fix zu planen und genug Raum für Unvorhergesehenes zu lassen. Geht es nach ihm, sollen nur 40% fest verplant werden, je nach Tätigkeit und Kundenkontakt ist dies natürlich nicht möglich, aber z.B. 20% der Tages- oder Wochenagenda bewusst leer zu lassen, kann schon Entlastung bringen. 2. Schlucken Sie die Kröte zuerst. Erledigen Sie unangenehme Aufgaben als erstes. Ein solches Erfolgserlebnis gleich morgens gibt Antrieb und Motivation für den Rest des Tages! 3. Done List. To do-Listen kennt jeder. Oft liegen Sie bedrohlich auf unseren Schreibtischen rum. Führen Sie stattdessen eine „Done List“, wobei Sie stichwortartig notieren, was Sie getan haben. So wird abends sichtbar, was Sie alles erledigt haben. Das gibt nicht nur ein gutes Gefühl sondern hilft auch zu analysieren, womit man die meiste Zeit verbringt. 4. Just do it! Benötigt eine Aufgabe oder Mail weniger als zwei Minuten zum Abarbeiten? Dann am besten direkt erledigen, statt sie nochmals in die Hand zu nehmen. In der nächsten Ausgabe befassen wir uns mit dem grossen Ganzen des Selbstmanagements im Tagesgeschäft, den wichtigen und dringenden Dingen.
Dieser Artikel erschien in der Augustausgabe des Magazins die Wirtschaftsfrau.

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