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Ein Nein ist immer auch ein Ja

by SEABRAND

04 12, 2019 | Posted in Wirtschaftsfrau Kolumne | 0 comments

Nein heisst ja und ja heisst nein!?

Wer kennt es nicht? Die To-do Liste ist schon randvoll, da kommt auch noch der Kollege und fragt (ganz nett), ob man Aufgabe xy auch noch übernehmen könnte.

Manchmal ist es zielführend und angebracht, man hat sogar Lust ja zu sagen und die Aufgabe zu übernehmen. Aber wie oft sagen wir nicht einfach nur Ja, weil wir uns im Grunde nicht trauen Nein zu sagen?

Wichtiger als das eigentliche Nein ist die Art und Weise, in der wir es geben.

Wir können:

  1. Ja sagen: wenn wir es auch wirklich meinen. Denn ein innerlich knurrendes Ja wird unser Gegenüber spüren! Und wenn es ihm nicht egal ist, wird er es uns übelnehmen, dass wir ihn unausgesprochen spüren lassen, eigentlich keine Lust auf die Aufgabe zu haben.
  • Vorbehaltlich zusagen, in dem wir unser Ja an eine für uns wichtige Bedingung knüpfen wie etwa eine spätere Abgabe der Resultate oder eine Aufgabe im Gegenzug abgeben können.
  • Nein sagen. Sie lesen richtig, einfach selbstbewusst Nein sagen – ohne Erklärung oder Rechtfertigung. Natürlich sollten Sie beantworten können, warum Sie es jetzt nicht tun können, aber bitte nicht ungefragt!
  • Um Bedenkzeit bitten: «Jetzt gerade nicht, darf ich Dir bis heute Abend Bescheid geben ob ich es schaffe?» …dies Anfangs auch um für den 2. und 3. Punkt Mut zu fassen.

Wenn Sie NEIN sagen zu etwas, dass Sie nicht wollen, sagen sie im Grunde JA zu dem, was Sie wirklich wollen!

Grenzen setzen ist zudem eine wichtige Führungseigenschaft, sich deren früh anzunehmen sich langfristig lohnt!

Dieser Artikel ist erstmalig im April 2019 im Magazin "Die Wirtschaftsfrau" erschienen.

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Goals

by Andreia Fernandes

02 11, 2019 | Posted in Wirtschaftsfrau Kolumne | 0 comments

Begin every year with new goals.

The New Year is already a few days old and so are most of our resolutions. With some it works so great and with others we just do not want to succeed and fail to follow through. Why is that? Some goals cheer us; they are part of a larger whole for us, part of our vision of life! Others, on the other hand, need a lot more overcoming - and it looks like we just won’t succeed.

If certain topics are on our list of priorities year after year, then we should think about what the reason for this might be:

  • Wrong time? Let’s say if I plan a winter half marathon next year in February, it only makes sense if my training schedule starts from now on. If things are too far away we tend to ignore and forget - so you better set yourself small intermediate sub-goals. It has to be specific and planned in detail.
  • Wrong goal? Some goals we don’t accomplish because we pursue them for the wrong reasons. Do you really pursue the goal for yourself, or do you want to impress someone else with it? This question clarifies some of the goals that we pursue only half-heartedly. And it can feel really liberating to give up such a goal! (It’s mental focus and energy you have now for other things!)
  • Wrong goal formulation? Not only should you look at rewarding yourself for accomplishing goals – even better would be if you see the goal achievement itself as a reward. In some cases this means reformulating from negative goals (away from something) to positive goals (towards something). For example, instead of trying to quit smoking, focus on wanting to regain physical condition and no longer be out of breath whenever you take stairs to the fifth floor somewhere.
  • Wrong approach? Goals such as "I want more / xx more often this year ..." are far too unclear. It is better to commit to a measurable size, e.g. how often you do it every month from now on.
  • Goal too large? It is better to divide big and / or long-term goals into small intermediate goals, so you will have many small successes to celebrate on the way to the big aim!

And now?

Write (or save) your list of intentions at a place where you will be reminded of the status of your goal. A post-it in the agenda (of course glued a few weeks into the future) or just an Outlook reminder in the next quarter. Did you know that, according to a Harvard study, we are about 3 times more likely to achieve them, if we write them down?

Try to formulate your goals in a positive way, it will help you stick to them!

Make sure you enjoy the road along your way to achieve the goals and share them with an accountability partner.“Enjoyment predicted people’s goal persistence...far more than how important they rated their goal to be.” HBR

A goal is a dream with a deadline. Do you have your dream and need support along the way to achieve it? Let’s talk and see if I can be your sparring partner!

He original version of this article was published 2018 in German in the print and online business journal for women “Die Wirtschaftsfrau”. This is a modified, longer version of the original.

Books that inspired and influenced me on the topic of following through.

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Nicht nur eine Frauensicht

by SEABRAND

11 04, 2018 | Posted in Wirtschaftsfrau Kolumne | 0 comments

Eigentlich verkehrt angefangen, dachte ich mir nach der letzten Kolumne. Zu wissen „wie“ man arbeitet, ist ja schön und gut, aber ist nicht das „warum“ oder „wofür“ die wirklich wichtige Frage? Dies gleich auf zwei Ebenen, der ganz persönlichen sowie der unternehmerisch-strategischen. Persönlich ist es wichtig, mit der Arbeit zu einem grösseren Ganzen beizutragen, welches jedoch für jeden selbst definiert wird. Als Unternehmerin ist ein Job mehr als nur ein Job und auch als Angestellte ist diese Eigenverantwortung wichtig. Um dieses persönliche „warum“ nicht aus den Augen zu verlieren, hilft z.B. ein Vision Board, oder die eigene Lebensvision schriftlich zu entwerfen. Auf der strategischen Ebene ist das „wofür“ oder „warum“ ebenfalls ein guter Wegweiser, es hilft, die wichtigen von den dringenden Aufgaben zu unterscheiden. Allseits bekannt ist die Eisenhower-Matrix, welche die Aufgaben von wichtig und dringend bis unwichtig und nicht dringend– also unnütz und nie zu erledigen – aufteilt. Oft jedoch wird bei deren Anwendung unsystematisch vorgegangen, so sollte idealerweise auch nach Art der Aufgabe strukturiert werden:
  • Wie lange? Dauert eine Aufgabe nur zwei Minuten? Dann am besten gleich erledigen! Dieselbe Aufgabe nochmals in die Hand zu nehmen, kostet meist mehr Zeit.
  • Wieviel Produktivität? Kann ich die Aufgabe auch dann erledigen, wenn ich gerade nicht so leistungsfähig oder müde bin? Hier ist es einerseits wichtig, den eigenen Energie-Rhythmus zu kennen, aber auch den durchschnittlichen Tagesablauf.
  • Wieviel Hirnleistung? Handelt es sich klar um eine wichtige Aufgabe, bei der ich auch fit sein sollte, empfiehlt es sich, die Zeit klar in der Agenda zu blockieren und dann beispielsweise nach der Pomodoro-Technik zu arbeiten. Hierbei wird jeweils für 25 Minuten ununterbrochen gearbeitet, kurz pausiert und erneut 25 Minuten gearbeitet.
  Was hilft Ihnen? Ich freue mich über Feedback, Anregungen und Kritik! Dieser Artikel erschien in der Oktoberausgabe des Magazins die Wirtschaftsfrau  

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Es gibt nichts Gutes ausser Frau tut es

by SEABRAND

09 04, 2018 | Posted in Wirtschaftsfrau Kolumne | 0 comments

Checklisten, To do-Listen, Apps, Working out Loud… Die Liste an Hilfsmitteln, Werkzeugen und Methoden, uns selbst besser und effizienter zu managen, scheint heutzutage endlos. Und doch ertappen wir uns regelmässig dabei, nach einem langen Arbeitstag das Gefühl zu haben, „nichts“ geschafft zu haben. Wie kann das sein? Während die Arbeitstechnik oder Wahl des Tools das man je nach Tätigkeit beizieht, Projekt- oder Arbeitstyp variiert, gibt es doch einige Gemeinsamkeiten: 1. Es kommt immer anders als frau denkt. Beherzigen Sie Steven Coveys Ansatz, nur einen Teil des Tages fix zu planen und genug Raum für Unvorhergesehenes zu lassen. Geht es nach ihm, sollen nur 40% fest verplant werden, je nach Tätigkeit und Kundenkontakt ist dies natürlich nicht möglich, aber z.B. 20% der Tages- oder Wochenagenda bewusst leer zu lassen, kann schon Entlastung bringen. 2. Schlucken Sie die Kröte zuerst. Erledigen Sie unangenehme Aufgaben als erstes. Ein solches Erfolgserlebnis gleich morgens gibt Antrieb und Motivation für den Rest des Tages! 3. Done List. To do-Listen kennt jeder. Oft liegen Sie bedrohlich auf unseren Schreibtischen rum. Führen Sie stattdessen eine „Done List“, wobei Sie stichwortartig notieren, was Sie getan haben. So wird abends sichtbar, was Sie alles erledigt haben. Das gibt nicht nur ein gutes Gefühl sondern hilft auch zu analysieren, womit man die meiste Zeit verbringt. 4. Just do it! Benötigt eine Aufgabe oder Mail weniger als zwei Minuten zum Abarbeiten? Dann am besten direkt erledigen, statt sie nochmals in die Hand zu nehmen. In der nächsten Ausgabe befassen wir uns mit dem grossen Ganzen des Selbstmanagements im Tagesgeschäft, den wichtigen und dringenden Dingen.
Dieser Artikel erschien in der Augustausgabe des Magazins die Wirtschaftsfrau.

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